Australien heißt jetzt Bristol...

Chelsea FC...
...Mal wieder ein Lebenszeichen von mir. Nachem aus reiner Faulheit Ausflüge nach Glasgow, Oxford und Birmingham in den letzten Wochen hier nicht von mir erwähnt wurden, dachte ich mir, der Besuch eines Chelsea-Spiels ist doch schon etwas besonderes - gerade im fussballverrückten England.


                                                          Didier Drogbar

Da der Sohn meines Patenonkels in der Nähe von London lebt und Chelsea-Mitglied ist (anders kommt man da nicht an Tickets ran), hab ich die Gelegentheit genutzt, um ihn zu besuchen und gemeinsam mit ihm das Spiel von Chelsea London gegen Manchester City angeschaut. War schon beeindruckend, nicht nur weil Chelsea 6:0 gewonnen hat, sondern vor allem aufgrund der extremen Häufung internationaler Fussballstars im Team. Die fussballinteressierten unter euch werden wissen, was ich meine. In die Torschützenliste konnten sich an diesem Nachmittag Essien, Drogbar (2), Cole, Kalou und Schewschenko eintragen.

                                                                Frank Lampard

Außer des Spiels an sich hat mich noch die Stimmung im Stadion stark beeindruckt - besonders der Fangesang der auf der Melodie von 'An der Nordseeküste...' basierte. Ich konnte nur leider absolut nicht verstehen, was die Jungs da auf englisch von sich gegeben haben.


                                                                   Andrej Schewschenko

Auch in Glasgow bei Celtic und in Birmingham bei Aston Villa habe ich bereits britischen Fussball live im Stadion verfolgt aber Chelsea war schon eine ganze Nummer größer und beeindruckender - nicht zuletzt aufgrund der Ticketpreise! Aber irgendwie müssen die Stars ja finanziert werden.

08:47 - 2.11.2007 - comments {<%EntryCommentCount%>}



Auf Irland...

...Ich mal wieder. Heut gibt es einen Reisebericht aus Irland, wohin ich mich am letzten Augustwochende begeben habe. Da der Montag hier Feiertag war, hatte ich drei Tage Zeit, um die Insel zu erkunden. Zunächst einmal musste ich feststellen, dass alles recht dicht zusammen liegt und die Insel so groß gar nicht ist. Deshalb neige ich auch dazu, zu sagen, ich war 'auf' Irland und nicht 'in' Irland.

Die Cliffs of Moher...                                               ...und die Burrenlandschaft im Westen der Insel


Los ging meine Erkundung in Shannon im Westen der Insel. Highlights dort waren die Burren - eine Felslandschaft dicht hinter der Küste - und die Cliffs of Moher. Bei den Cliffs of Moher ist die Insel ganz plötzlich vorbei und es geht bis zu 200 m tief in den Atlantik herab. War schon recht beeindruckend. Am interessanten war der Küstenpfad natürlich ab dem Hinweis "Ab hier bitte nicht weiter gehen!"

   Nanu - in Boston und Hollywood bin ich auf meiner Rundreise auch vorbeigekommen!


Da die Zeit etwas drängte, hab ich mich vom Westen recht zügig in den Südwesten nach Cork - die zweitgrößte Stadt Irlands - begeben und von dort an der Südküste entlang allmählich nach Dublin, von wo es am Montagabend zurückging. Dabei bin ich erstaunlicherweise an so bekannte Orten wie Boston und Hollywood vorbeigekommen.

St. Patricks Cathedral                         Im alten Gefängnis                          Besuch bei Guiness


In Dublin hab ich schließlich versucht, innerhalb eines Tages die gesamte Stadt zu Fuss zu erkunden. Hat eigentlich auch ganz gut geklappt aber war ganz schön anstrengend. Im alten Gefängnis, das mittlerweile als Museum dient, war ich mir znächst nicht sicher, ob es den Eintritt wert ist. Daher bin erstmal ins dazugehörige Cafe gegangen und dabei - natürlich ganz aus Versehen - falsch abgebogen und fand mich auf einmal mitten in einer geführten Tour wieder!


 

 

 

 

 

Besonders auffällig in Dublin ist die hohe Kneipendichte und vor allem, dass die meisten davon auch noch so nett aussehen, wie auf den Fotos zu sehen. Ich muss allerdings gestehen, dass ich während der gesamten drei Tage nicht ein Guiness getrunken habe, denn irgendwie bevorzuge ich doch ein kühles Blondes.

Hier in Bristol geht alles weiter wie gewohnt. Meine dreier Männer-WG hat sich mittlerweile in eine überwiegend weibliche WG gewandelt, denn Andreas und Sebastian wurden von Anna und Nina abgelöst mit denen ich jetzt zusammen wohne. So schlecht ist das aber gar nicht, denn neulich kam ich gerade vom Laufen wieder, da sagte Anna zu mir: "Wir gehen noch in Pub, kannst ja  nachkommen. Ach ja, und Essen ist im Backofen, bis gleich." Da kann man sich eigentlich nicht beklagen.

06:31 - 6.09.2007 - comments {<%EntryCommentCount%>}



Summer in Bristol...

...Hallo aus Bristol. Kaum zu glauben aber wahr - in Brsitol ist mittlerweiler doch noch ein bißchen Sommer eingekehrt. Zumindest regent es gerade echt selten und die Temperaturen erreichen auch schon mal über 20 Grad. Neulich waren hier so um die 25 Grad und da wurde am nächsten Tag dann in den Zeitungen auch gleich vom wärmsten (!) Tag des Jahres gesprochen. 

Trotz des teilweise nicht ganz so sommerlichen Wetter in den Wochen zuvor, ist mir aufgelfallen, dass das hier absolut kein Grund ist, sich nicht sommerlich zu kleiden. Die Briten scheinen da teilweise mehr nach dem Kalender als nach dem tatsächlichen Wetter zu gehen.


                                                   Die Hannoveraner auf dem Hafenfest 


Jetzt, wo der Sommer Einzug gehalten hat, geizt Bristol auch nicht mit riesengroßen Events, die die ganze Stadt auf die Beine bringen. Vor zwei Wochen war hier das alljähliche Harbour-Festival, das an sich schon etwas mit dem Hamburger Hafengeburtstag vergeleichbar ist, wenn auch wesentlich kleiner und kompakter. Mein persönliches Highlight war der Seemannschor aus Hannover, der auf plattdeutsch für Stimmung gesorgt hat.

    Cornwall-Küste                           Warnung vor dem weißen Hai                           Exmmoor-Küste


Als dann letztes Wochenende erstaunlicher Weise immer noch Sommer war, hab ich mich mal auf den Weg gemacht, um den Südwesten Englands - genauer gesagt - Cornwall zu erkunden. Bis zum westlichsten Zipfel hat sie Zeit zwar nicht gelangt, aber auch so konnte ich feststellen, dass diese  Gegend von England eine nette Felsenküste hat, die immer wieder von kleinen Buchten unterbrochen wird. Am Rettungsschwimmerhäuschen in der Bucht von Porthcothan hab ich an einer Tafel tatsächlich eine Hai-Warnung entdeckt! Ich wusste nicht genau, wie ernst das zu nehmen war, denn in den Zeitungen wurde tatsächlich grad von einem weißen Hai berichtet, der vor Cornwall gesehen worden sein soll - naja, ich war auf jeden Fall nicht schwimmen.

   Haus    Drache    Hund    IKEA-Ballon    Jaguar     usw.    Nix, was es nicht gibt!


Da dieses Wochenende der Sommer immer noch nicht vorüber zu sein scheint, hab ich mich gestern nach der Arbeit (zur Zeit eher Anwesenheit im Büro als Arbeit) auf den Weg zur Ballon-Fiesta gemacht, die wie das Harbour-Festival jedes Jahr stattfindet und ebenfalls die Massen mobilisiert. Ich fand's ganz nett aber nun auch nicht sooo spektakulär. Meine Favoriten waren der Drache und der Hund!

01:46 - 10.08.2007 - comments {<%EntryCommentCount%>}



Mal wieder ein neues zu Hause...

...Hallohallo! Wie schon seit meiner Ankunft in Bristol feststand, mussten wir aus dem Haus, in dem ich zunächst gewohnt habe, ausziehen. Daher haben wir uns auf die Suche nach einer ähnlich großen und guten Bleibe gemacht und sind gar nicht so weit vom alten Haus fündig geworden. Das neue Haus ist noch etwas geräumiger, (noch) nicht so verwohnt und noch dazu auch gut fünf Minuten - zu Fuss - dichter am Büro.  

    Unser neues Haus und die wunderschöne neue Küchendeko 

 

 

Das das beste am neuen Haus ist aber: Ich hab das größte Zimmer bekommen - es verbirgt sich hinter dem großen Fenster links im ersten Stock. Seit dem Umzug ist auch unsere Küche um ein echtes Highlight reicher, denn wir haben im alten Haus ein wunderschönes Borat-Poster gefunden. Da es vo beiden Seiten bedruckt ist - allerdings nur eine Seite mit Borat - und die ganze Zeit "falsch rum" hing, wären wir ohne den Umzug wahrscheinlich gar nicht darauf aufmerksam geworden und dieses Meisterwerk hätte weiter unbemerkt vor sich hingehangen.

Ich denke die meisten von euch sehe in meinem Urlaub in den nächsten zwei Wochen auf einer der hochzeitlichen Veranstaltungen. Bis dahin, Gruß euer Jörn.

 

12:54 - 6.07.2007 - comments {<%EntryCommentCount%>}



  Meine Wochenenden in Bristol und Umgebung...

...Nach langer Zeit melde ich mich mal wieder zu Wort. Mittlerweile hab ich mich bestens in meine neue Umgebung eingelebt und es gefällt mir hier immer noch gut. Auch wenn die Arbeit hier im Vergleich zu den Aufgaben in Perth eher langweilig ist, hat die Umgebung hier um so mehr zu bieten. Daher hab ich in den letzten Wochen auch schon den ein oder anderen Ausflug sowohl ins nähere als auch ins entfernte Umland unternommen.  

    Die römischen Bäder in Bath und die Kathedrale von Wells 

 

 

Da diese Wochenendausflüge zweifellos zu den spannendsten Erlebnissen gehören, hier nun eine kleiner Reisebericht.  In direkter Umgebung von Bristol sind die römischen Bäder von Bath und die riesige Kathedrale von Wells die wohl bekannsten Sehenswürdigkeiten und standen auch schon an einem meiner ersten Wochenende hier auf dem Ausflugsprogramm.

 

    Das Millenium-Stadium in Cardiff

 

Relativ schnell befindet man sich auch schon in Wales, das mehr oder weniger kurz hinter Bristol anfängt. In die Hauptstadt Cardiff kommt man recht gut in etwa 45 min. mit dem Zug. Ins dortige Millenium-Stadium hab ich mich neulich zum EM-Qualifikationsspiel der Waliser gegen die Tschechen begeben. War trotz des enttäuschenden 0:0 ganz nett, denn die Stadt hat mir ganz gut gefallen. Für eine europäische Hauptstadt ist sie allerdings sehr kompakt und überschaubar.  

 

 

  Zwei Eindrücke aus Tenby - echt nett und fast wie im Urlaub

 

Nur eine Woche später hab ich dann mal den gesamten Süden Wales' mit dem Auto erkundet und festgestellt, dass es dort echt ganz nette Fleckchen gibt. Neben schöner Landschaft und endlosen Felsonküsten gibt es auch ein Reihe nätter Städtchen. Besonders im Ort Tenby fühlte man sich auch aufgrund des sehr guten Wetters schon beinahe wie im Urlaub.    

 

 

  Die Rennbahn und die Hunde in Aktion - schnell wie der Wind

 

Am letzten Wochenende hab ich mir mal gedacht, dass London ja auch gar nicht so weit weg ist und mich spontan auf den Weg gemacht. Da ich unbedingt mal die hier so populären Windhunderennen live sehen wollt, dachte ich mir, dass London dafür wohl ganz gut geeignet wär. Is' schon eine ziemlich witzige Sache und die Fiecher werden echt verdammt schnell. Natürlich bin ich auch ganz groß ins Wettgeschehen eingestiegen und hab mich dabei ganz auf mein Gefühl verlassen und auf die interessantesten Namen gesetzt. Leider konnten aber weder 'Rio Jericho', 'Barnfield on Air', 'Meenala Cruiser' noch 'Dilemmas Flight' oder 'Iceman Ross' ihr Rennen gewinnen :-(   

 

 

  Hier endete mein Versuch, Toni zu besuchen - die Wachen waren schließlich doch interessanter

 

Am Sonntag wollte ich auf meiner Sightseeingtour noch kurz bei Toni Blair vorbeischauen aber der war leider nicht zu Hause. Stattdessen kamen ziemlich genau vor seiner Haustür zwei Wachen der Queen die Straße entlangspaziert und haben die Aufmerksamkeit auf sich gezogen.  

 

 

  Das Londoneye ragt über der Stadt 

 

Soweit ein kurzer Überblick über meine Aktivitäten an den letzten Wochenenden. Am nächsten WE steht endlich der bereits angekündigte Umzug in ein neues Haus ganz in der Nähe an und danach geht ja auch schon der Hochzeitsmarathon los, für den ich mir zwei Wochen Urlaub genommen habe und in Hamburg sein werde. Ich denke, man sieht sich dann!

 

04:36 - 19.06.2007 - comments {<%EntryCommentCount%>}



Ankunft bei den Briten...

...Hallo aus England! Seit mittlerweile einer Woche befinde ich mich in meiner neuen Heimat und bisher gefällt es mir eigentlich ganz gut. Das für hier so typische Regenwetter, das mich die ersten Tage recht ausgiebig begrüßt hat, lässt allmählich nach und ich finde mich ganz gut in meiner neuen Umgebung zurecht.


  In dem Haus mit der grünen Tür wohne ich jetzt - und das ist unsere Strasse

 

Das Socialdata-Büro in Bristol ist im Vergleich zum Gefängnis in Fremantle eine echt nette Einrichtung mitten in der City und das Arbeitsklima gefällt mir hier auch etwas besser. Ich wohne mit zwei anderen Jungs aus Deutschland etwa 30 min. (zu Fuss) nördlich der City in einem ziemlich großen, typischen englischen Reihenhaus. Dort müssen wir allerdings demnächst ausziehen, da der Besitzer sein Haus dann leider wieder selbst benötigt. Wohin es dann geht ist noch nicht klar, denn wir sind noch auf der Suche, aber wir versuchen natürlich, etwas genauso geräumiges in ähnlich netter Lage zu finden.

 

   Der Hafen oder besser das Häfchen von Bristol: fast wie zu Hause

 

Bristol ist ein nettes Städtchen mit kleinem (ehemaligen) Hafen und vor allem in der Altstadt einer ganzen Reihe historischer Gebäude, die eine recht gemütliche Atmosphäre schaffen. Genau das hat mir im letzten Jahr in den relativ neuen und teilweise ziemlich monotonen australischen Städten am meisten gefehlt. Dafür scheint in Australien wohl häufiger die Sonne als hier aber man kann halt nicht alles haben.

 

    Eines der Wahrzeichen: die Suspension Bridge - und Hausfassade im Nobelvorort Clifton

 

Soweit ein erster Eindruck von meiner neuen Umgebung im Südwesten Englands. Gruss in die Heimat, Jörn!

 

05:18 - 16.05.2007 - comments {<%EntryCommentCount%>}



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Meine Auseinandersetzung mit der britischen Kultur!
Zum Australien-Tagebuch

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